Sach ma, … wie oft denkst Du eigentlich an nichts? Also so wirklich … NICHTS?
Nichts denken ist ja so ein Konzept, das erst mal klingt wie ein leeres Marmeladenglas: Du willst reingucken, aber da ist nichts, außer vielleicht einem Rest klebriger Realität am Boden. Und trotzdem behaupten ständig Leute, sie könnten das: „Ach, ich sitz einfach mal da und denk an gar nichts.“ Ja klar. So wie man auch „mal eben“ ein Klavier auf dem Rücken die Treppe hochträgt. Nichts denken ist schwerer, als man glaubt. (Fun Fact: Gehirne hassen Langeweile. Wusstest Du, dass ein Mensch durchschnittlich etwa 6.000 Gedanken am Tag hat? Das ist wie eine Netflix-Serie in Dauerschleife, nur ohne die Möglichkeit, sie zu pausieren.)
Der große Raum der Leere
Leere Gedanken sind nicht das Gleiche wie „nichts“. Leere Gedanken sind eher wie ein Raum mit offenem Fenster: Irgendwas könnte reinkommen – eine Idee, ein Vogel oder der Nachbar mit seiner Drohne. Aber meist ist da nur ein leichter Luftzug, der Deine Synapsen kitzelt. Vielleicht kennst Du das: Du starrst aus dem Fenster, siehst die Wolken und denkst: „Das sieht aus wie … nix.“ Und plötzlich fragst Du Dich, ob das alles ist. Und genau in dem Moment schlägt Dein Gehirn zu: „Was wäre, wenn Wolken aus Zuckerwatte wären? Könnte man die essen? Und was ist, wenn es dann regnet? Wird das klebrig?“ Zack, der leere Gedanke ist weg. Willkommen zurück im Chaos.
Gedanken sind frei, aber oft auch leer
Die Freiheit der Gedanken wird ja gerne als großes Gut gepriesen. Aber manchmal wäre es doch schön, wenn man die Gedanken einfach mal kurz abschalten könnte, oder? So ein Aus-Knopf für den Kopf – am besten direkt neben dem Lautstärkeregler, falls die innere Stimme mal wieder auf „Endlosschleife“ steht. (Apropos innere Stimme: Wusstest Du, dass 25 Prozent der Menschen sagen, sie haben keine innere Stimme? Was machen die bitte den ganzen Tag? Ich mein, ohne diese Stimme wüsste ich doch gar nicht, dass ich immer alles kommentieren muss, was ich tue.)
Leere Gedanken und die moderne Technik
Heute haben wir ja auch jede Menge Hilfsmittel, um unsere Gedanken zu füllen, falls sie zu leer werden. Smartphones zum Beispiel. Du denkst, Du scrollst nur kurz durch Instagram, und plötzlich bist Du in einem Video über einen schreienden Waschbären, der einem Typen sein Sandwich klaut. Und danach fragst Du Dich, wie Du da gelandet bist. (Kleiner Tipp: Nicht drüber nachdenken. Es ist, wie es ist. Der Algorithmus weiß mehr über Dich, als Du selbst.)
Der Versuch, nichts zu denken
Meditation! Das ist ja angeblich der Heilige Gral der leeren Gedanken. Aber ganz ehrlich: Schon mal versucht, wirklich nichts zu denken? Das ist wie versuchen, nicht an rosa Elefanten zu denken. Und zack, da ist er: der rosa Elefant. Der sitzt dann da, grinst Dich an und sagt: „Na, wie läuft’s mit dem Nichtsdenken?“ Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass der Versuch, an nichts zu denken, das Gehirn nur noch aktiver macht. Du bist also nicht allein. Dein Kopf arbeitet, selbst wenn Du ihm Urlaub gibst.
Zurück zur Leere
Am Ende bleibt die Frage: Brauchen wir leere Gedanken überhaupt? Vielleicht sind sie ja genau das, was uns hilft, mal durchzuatmen. Ein bisschen wie ein weißes Blatt Papier, das darauf wartet, beschrieben zu werden. Oder ein Marmeladenglas, das irgendwann wieder gefüllt wird – mit neuen Ideen, absurden Einfällen oder einfach einem Löffel Nuss-Nougat-Creme. (Weil Marmelade ja auch nicht immer die Lösung ist.)
Und weißt Du was? Beim Schreiben dieses Textes hatte ich zwischendurch auch leere Gedanken. Ganz ehrlich. So leer, dass ich mich gefragt habe, ob Wolken wirklich wie Zuckerwatte schmecken. Vielleicht probier ich’s irgendwann aus. Vielleicht auch nicht. Mal sehen.
Bis dahin: Denk ruhig mal an nichts – oder an rosa Elefanten. Dein Kopf wird schon wissen, was er damit macht.
Sach ma, … hast du wirklich gedacht, du wärst der Einzige, der versucht, mal NICHTS zu denken? 🤯🧘♂️
Jetzt, wo du weißt, dass unser Gehirn eine Dauer-Netflix-Show aus 6.000 Gedanken am Tag produziert – wie wahrscheinlich ist es, dass du jemals eine leere Denkpause hinbekommst? 😅 Und genau deshalb müssen auch andere diesen Artikel lesen. Denn seien wir ehrlich: Wer hat sich nicht schon mal gefragt, ob Wolken aus Zuckerwatte schmecken?
👇Also, teile diesen Artikel und schau, wer von deinen Freunden wirklich mal an NICHTS denken kann – oder direkt an rosa Elefanten. 🐘🎭